Coronageschichten aus der Klasse 4b

Im Rahmen des Fernunterrichts schrieben zwei Schülerinnen der Klasse 4b freiwillig eine Geschichte zum Thema Corona. Viel Spass mit den Geschichten "Corona geht nie unter" von Ronja Brand und "Es war einmal ein Fisch" von Amira Streit. 

 

 

Es war einmal ein Fisch.

 

Sein bester Freund war das Coronavirus. Die beiden schwammen in einem Fischschwarm. Plötzlich wollte jeder Fisch ein Coronavirus als Freund. Einige Zeit später, als jeder Fisch einen Coronavirus als Freund hatte, kamen ein paar Fischer. Diese Fischer fischten Fische von diesem Fischschwarm. Darum dachte das Coronavirus, dass die Menschen ihn auch als Freund haben wollten. Doch die Menschen wollten das Coronavirus nicht als Freund. Sie wollten nur die Fische essen! Aber weil das Coronavirus dachte, dass die Menschen es als Freund haben wollten, sprang das Coronavirus auf jeden Menschen und verbreitete sich sehr schnell. Die meisten Menschen, die das Coronavirus hatten, wurden krank. Aber das merkte das Coronavirus nicht. Es machte einfach weiter und plötzlich gab es das Coronavirus auf der ganzen Welt.

Eines Tages traf das Coronavirus einen schlauen Fisch. Das Coronavirus sagte: “ Hallo schlauer Fisch. Willst du mein Freund sein?”

Doch der Fisch schüttelte den Kopf. “Du hast schon genug Menschen krank gemacht,” sagte er. Das Coronavirus war überrascht. “ Ich mache die Menschen gar nicht krank!”, rief es. “Sie wollen mich als Freund haben!” Doch dann dachte das Coronavirus nach.” Vielleicht hast du recht. Die Menschen haben mich gar nicht gefragt, ob sie mich als Freund haben dürfen. Vielleicht sollte ich wieder auf meinen Planeten zurückkehren. Das ist wohl besser.” Dem Coronavirus tat es plötzlich furchtbar leid, dass es das getan hatte. Das Coronavirus und der schlaue Fisch organisierten ein Abschiedsfest und dann flog das Coronavirus wieder auf seinen Planeten.

 

Und wenn es nicht ausgestorben ist, so lebt es noch heute auf einem fremden Planeten.