Ein Lied schreiben
Im Musikzimmer wird getrommelt, Schlagzeug und Keyboard gespielt.
Die Stimmung ist ausgelassen gut.
Die Schüler machen sehr motivierte Gesichter.
Es sind einige talentierte Musiker und Musikerinnen dabei, auch weniger talentierte haben Spass. In diesem Projekt sind ein großer Wortschatz und ein wenig Kreativität gefragt.
Der selber geschriebene Text ist zu diesem Zeitpunkt bereits fertig geworden. An der Melodie und der instrumentalen Begleitung arbeiten sie gerade alle zusammen.
Interview mit Nadja Friedli:
Wieso hast du dich für dieses Projekt entschieden?
Ich habe und mache gerne Musik.
Was habt ihr bis jetzt gemacht?
Das Lied fertig geschrieben und nun angefangen mit den Instrumenten zu begleiten.
Wie heisst euer Lied?
,, Im fauschä Fium’’.
Ist es so, wie du es dir vorgestellt hast?
Ja.
Ist das Lied schon bald fertig?
Der Text schon.
Werdet ihr es vorsingen?
Nein.
Herr Stampbach hatte zwar alle Hände voll zu tun, hat sich jedoch trotzdem die Zeit genommen, mit uns ein Interview durchzuführen:
Machen die Schüler gut mit?
Ja, die meisten.
Wieso haben Sie sich für dieses Projekt entschieden?
Ich habe das bisher jedes Jahr gemacht, meistens für die Konfirmationen.
Es ist eine gute Erfahrung für Schüler. Ich habe auch bei ,,Pop Schweiz’’ viele Lieder geschrieben.
Was ist ,,Pop Schweiz’’?
Wir waren ein paar Musiker, unter anderem auch Polo Hofer.
Wir haben Schulen besucht, an denen ein paar Klassen schon Liedtexte geschrieben haben. Mit den Schülern haben wir die Lieder dann geübt und aufgenommen.
Diese Aufnahmen haben wir jedoch nicht verkauft, es ist einfach eine gute Erfahrung gewesen für die Schüler und für uns Musiker.
Haben Sie schon mal selber Lieder geschrieben?
Uh ja, schon viele ☺
Ist es anstrengend?
Nein.
Glauben Sie, dass die Schüler Spass haben?
Ja, nicht alle. Die, die mitmachen schon. Es ist schon anspruchsvoll. Einige hätten besser etwas anderes gewählt.
Ist es ein grosser Aufwand?
Nein, aber es ist ein Risiko.
Noemi Kunz, Myriam Spring