Raku

 

Was sich wohl hinter diesem Namen versteckt? Wikipedia gibt folgende Auskunft: Raku ist eine keramische Brenntechnik. Man versteht darunter sowohl die Bezeichnung für die spezielle Tonmasse, wie auch die Bezeichnung für den gesamten Ferti-gungsprozess und die dadurch entstandenen Keramikarbeiten.
Wie trocken das doch tönt...
Umso toller, dass einige unserer Klassen ganz lebendig und sel-ber aktiv gestaltend diese Technik anwenden durften.
Die Kreativwoche mit vielen entstandenen Kunstwerken ver-danken wir dem Künstler Sergio Paglia. Herrn Sommer ist es gelungen, den in Büren bereits durch das Bildhauersymposium 2009 bekannten Norditaliener für unsere Schüler zu engagieren.
Nicht nur verschiedenste Schalen du Gefässe wurden so ange-fertigt, sondern auch lebensgrossen Gipsfiguren, welche auf dem Schulgelände zu bewundern sind.

 

Lesen Sie nachfolgend einige Schülertexte zu diesem Thema:


Am 9. Juni hatte die Schule Büren Besuch von einem italienischen Künstler. Sein Name ist Sergio Pagliai und er ist spezialisiert auf Raku- und Gipskunst. An diesem Dienstag waren wir die allererste Klasse. Zuerst bekamen wir eine Einführung von Sergio, welche Regeln gelten und was die Rakukunst eigentlich ist. Nachher durften wir selber ans Werk gehen. Alle Schüler gestalteten ihre persönliche Keramikschale. Mit Hilfe von Klebeband konnten wir beliebige Muster auf die Schale platzieren. Anschliessend musste man die Schale mit einer weissen Flüssigkeit bestreichen. Nachdem diese trocken war, galt es die Klebestreifen abzukratzen, damit die Muster sichtbar wurden. Dann wurde die Schale bei 1000 Grad gebrannt. Nach einem Abkühlungsbad war die kunstvolle Schale fertig.
Mattia , 8. Klasse

Am Dienstagmorgen kam der italienische Künstler Sergio Pagliai zu uns. Da ich künstlerisch nicht sehr begabt bin, startete ich mit gemischten Gefühlen in das Projekt. Als erstes mussten wir Ideen für das Sujet auf unseren Schalen sammeln, was gar nicht so einfach war. Doch nach langem Hin und Her konnte ich meine Schale entwerfen und war dann mit dem Resultat sehr zufrieden. Ich finde, man sollte solche Projekte weiterhin organisieren, denn es tut gut, nicht nur das Gehirn hinter dem Pult arbeiten zu lassen, sondern auch manuelle Fähigkeiten walten zu lassen.
Anne, 8. Klasse


Ich fand es eine tolle Erfahrung, mal mit einer ganz neuen Technik zu arbeiten. Anfangs war ich noch nicht so begeistert, aber als ich dann die Ergebnisse sah, fand ich es ganz toll und jede einzelne Schale hatte etwas ganz Spezielles. Es sah keine einzige gleich aus wie eine andere und das fand ich sehr toll. Sergio Pagliai war sehr nett zu uns und auch hilfsbereit. Diesen Morgen fand ich supertoll, es war eine mega tolle Erfahrung!!
Lara, 8. Klasse

Ich fand das Arbeiten mit Sergio Pagliai toll. Er hat uns die Sachen mit Humor gezeigt und mit ein wenig Italienisch-Deutschübersetzung konnten wir uns mit ihm ziemlich gut verständigen.
Patrick, 8. Klasse

Als Sergio kam, dachte ich, er sei ein ganz normaler Künstler. Doch als er begann, das Raku zu machen, änderte sich meine Meinung. Er war lustig und spielte mit uns. Als wir alle ein Lob bekamen, war ich stolz.
Joao, 5. Klasse

Ich habe mir immer gewünscht, den Künstler wieder zu sehen, weil wir ihn am Anfang der 5. Klasse im Städtchen schon gesehen hatten. Er hat uns nämlich schon so eine Schüssel gemacht. Ich finde die so schön. Ich finde es faszinierend, dass er jetzt zu uns gekommen ist und mit uns gearbeitet hat.
Manuela 5. Klasse

Ich fand es sehr, sehr toll, einmal ein Raku machen zu können. Was ich auch super fand, ist, dass wir den ganzen Morgen draussen waren. Mich faszinierte die Zubereitung: Wasser, Feuer, Erde und Luft. Das Raku legte man ins Feuer, nach dem Brennen kam es in Rauch, danach ins Sägemehl und ins Wasser.
Philip, 5. Klasse

Zuerst war es für mich langweilig, weil ich nicht gleich eine Schale machen durfte, doch dann hat mir das Zuschauen gefallen. Das Warten hat sich gelohnt.
Nino, 5. Klasse

Mit Klebeband durften wir unsere Schale verzieren. Man konnte verschiedene Farben aussuchen und die Schale damit bemalen. Dann wurde das Klebeband abgenommen und man hatte sein Muster. Ich fand es toll.
Marius, 5. Klasse

 

Text und Bild: Beat Eicher