Eindrücke der Schülerinnen und Schüler
Um die Mittagszeit kamen wir mit dem Zug in Grindelwald an. Dann ging es mit der Seilbahn hinauf zum Unteren Grindelwaldgletscher. Aber natürlich nicht ganz hinauf.
Etwa eineinhalb Stunden wanderten wir im Tal nach hinten zum Gletscher. Es gab immer wieder kleine Pausen, in denen uns unser Führer die Felsabbrüche und den Rückgang des Gletschers erklärte. Es war sehr heiss, was uns den Aufstieg nicht wirklich erleichterte. Nach einem schnellen Abstieg, da wir die letzte Seilbahn nicht verpassen durften, ging es zurück nach Grindelwald und von dort aus mit der Bahn auf die Kleine Scheidegg. Uns wurden die Zimmer gezeigt und die Duschen. Es gab nur vier Duschen für ungefähr fünfzig Personen und wir hatten vierzig Minuten Zeit bis zum Abendessen. Das gab ziemlich Stress. Nach dem Abendessen wurde das Programm fortgesetzt mit der Fahrt zur Station Eiger, etwas oberhalb der Kleinen Scheidegg. Dort steht eine Hütte, bei der die Bergsteiger übernachten, wenn sie am nächsten Morgen früh in die Eigernordwand aufbrechen. Von der Hütte aus konnten wir einen sehr schönen Sonnenuntergang geniessen mit der Silhouette der Berge im Vordergrund. In der Hütte verbrachten wir ungefähr 2 Stunden mit einem Quiz und einem Film über Bergsteiger. Den Abstieg zur Kleinen Scheidegg nahmen wir zu Fuss in Angriff. Es dauerte etwa eine halbe Stunde. Wir hatten Vollmond, was die Wanderung sehr speziell machte.
Nach einer kurzen Nacht wurden wir am nächsten Morgen um 6.20 Uhr geweckt. Nach dem Frühstück fuhren wir mit der Jungfraubahn hinauf zum Jungfraujoch. Das Wetter war super und die Aussicht fantastisch. Wir besichtigten den Eispalast und bekamen noch einmal viel über den Klimawandel erklärt. Nach etwa 2 Stunden mussten wir leider auch schon wieder aufbrechen und fuhren mit der Jungfraubahn zurück zur Station Eiger. Von dort aus wanderten wir Richtung Kleine Scheidegg, machten unterwegs aber Halt und absolvierten noch Geschicklichkeitsspiele. Wieder auf der Kleinen Scheidegg, traten wir den vierstündigen Rückweg nach Büren an.
Nadine
Die Reise auf das Jungfraujoch gefiel mir am besten in diesen 2 Tagen. Zuerst konnten wir die wunderschöne Aussicht von ganz oben geniessen. Mir gefielen die vielen Berge und der Schnee. Danach begann die Führung und mir wurden die Folgen des Klimawandels erneut klar und beeindruckten mich. Jedes Ma,l wenn einer der Führer die Bilder von dem Gletscher zeigte, staunte ich erneut. Am meisten beeindruckte mich, als Sämi die Bilder des Eigergletschers von 1857 und 2005 zeigte. Der Unterschied war unvorstellbar.
Etienne Lenz
Ich war sehr erschrocken, als Sammy, unser Leiter, uns erzählt , dass der Gletscher jedes Jahr zurückgeht. Er hat uns gezeigt, bis wohin der Gletscher früher kam und wo der Gletscher jetzt ist.
Weil die Gletscher so schnell zurück gehen, gibt es oft einen „Muurgang“. Leute, die auf den Seitenmoränen ein Restaurant besassen, mussten dieses verbrennen, weil es nicht mehr dort stehen konnte. Als wir auf dem Jungfraujoch waren, hatte es dort einen Eisblock. Denselben haben sie im August auch bei einem Gletscher hingestellt. Als wir beim Gletscher waren, sahen wir, dass vom Eisblock nichts mehr übrig war. So sahen wir, dass das die Temperaturen sehr gestiegen sind. Sammy erklärte uns vieles, wie das Klima für Auswirkungen aufs Jungfraujoch hat und auf die Gletscher.
Die Leute vom Projekt Eigerklima haben uns sehr vieles gezeigt. Sie haben alles sehr gut gestaltet.
Ich hätte nie gedacht, dass wegen uns so vieles geschieht auf der Welt. Wir haben jetzt gelernt, wie wir ein bisschen den Co2-Verbrauch reduzieren. Und bestimmt werden wir es auch machen.
Jessica Jeyakumar
Am ersten Tag gingen wir den unteren Grindelwaldgletscher, der sehr weit zurück ging und den Ort des Felssturz 2006 anschauen. Wir schauten auf dem Iphone den Mauer-gang und noch andere Filme über den Klimawandel. Am Abend konnten wir noch eine kleine Nachtwanderung machen - vom Eigergletscher hinab zur kleinen Scheidegg, wo wir anschliessend übernachteten.
Am zweiten Tag fuhren wir hinauf zum Jungfraujoch. Ich merkte sofort den Höhenunterschied, z.B. beim Treppensteigen kam ich schon ein bisschen ins Atmen. Wir standen danach noch auf dem Eigergletscher und konnten die verschiedenen Schneeschichten betrachten. Als es gegen Mittag ging, fuhren wir mit der Zahnradbahn wieder zur Station Eigergletscher, wo wir wieder ein bisschen wandern mussten und noch ein paar Spiele zum Thema „Was ich tun kann gegen den Klimawandel“ machten.
Was für mich am Eindrücklichsten war, war der kleine Film über den Mauergang, weil da die Steine wie Wasser den Berg hinunterrutschten, wie der Eigergletscher zurück gegangen ist und an Fläche verloren hat und dass man schon jetzt solch grosse Folgen des Klimawandels sehen kann.
Mein Klimaspruch ist: Alleine kann man nichts verändern, es müssen alle helfen den Klimawandel zu stoppen.
Damian
Mir gefielen diese zwei Tage sehr gut. Am ersten Tag gefiel mir der Eigergletscher. Ich fand es auch gut, dass der Leiter uns erklärte, wie der Eigergletscher zurückging während der Wanderung, weil wir Pause machen konnten und auch sehen konnten, was er uns sagte. Die Videos auf dem iPhone waren auch sehr interessant. Ich fand das Abendprogramm auch gut. Ich fand auch die Nachtwanderung cool.
Am zweiten Tag fand ich am besten, dass wir auf dem Gletscher standen und ihn anfassen konnten. Auf dem Jungfraujoch gefiel es mir auch sehr. Ich fand es gut, dass sie uns Zeit gaben, damit wir in den Eispalast gehen und Fotos machen konnten. Die Aussicht war sehr schön und das Wetter perfekt. Mich beeindruckte, wie unser Land später aussehen wird und was wir für Probleme haben werden. Der Eiswürfel war auch sehr interessant und speziell. Die Spiele, die wir am Nachmittag gespielt haben, waren auch sehr lustig. Das war eine interessante, lehhreiche und spezielle Schulreise.
Apinaja
Am ersten Tag waren wir in Grindelwald. Dort begrüsste uns der Leiter Sämi. Er erklärte uns, was wir machen würden und wir diskutierten miteinander über den Klimawandel. Mit der Gondel fuhren wir dann zur Pfingstegg. Von dort aus machten wir eine anstrengende Wanderung. Wenn es nicht so heiss gewesen wäre, wäre es auch nicht so anstrengend gewesen. Während dieser Wanderung machten wir zwischendurch kleine Pausen, in denen er uns vieles erklärte über den Gletscher. Alle waren erstaunt, als wir sahen, wie der „Hintere Grindelwaldgletscher “zurückgegangen ist.
Da wir die letzte Gondel nicht verpassen wollten, rannten wir diesen Wanderweg wieder zurück. Das war sehr lustig, aber auch anstrengend. Denn wenn wir langsamer gewandert wären, hätten wir die letzte Gondel verpasst. Das heisst, dass vier Stunden zu unserem Hotel auf der kleinen Scheidegg hätten wandern müssen. Aber zum Glück waren wir rechtzeitig.
Nach dem Abendessen machten wir eine Nachtwanderung.
Am nächsten Tag gingen wir zum Eiger und auf das Jungfraujoch. Für mich war es eine einmalige Reise. So spannend, interessant und lustig.
Ich war auch noch nie auf dem Jungfraujoch. Dort oben gab es viele Touristen wie z.B. Koreaner. Sie wollten unbedingt mit uns Fotos machen. Ich fand es sehr lustig, wie sie mit uns sprachen.
Nach dieser Reise sich nahm jeder von uns ein Ziel vor, wie z.B. „Duschen statt Baden“ oder wenn wir in Büren & Umgebung einkaufen müssen, mit dem Velo statt mit dem Auto zu fahren.
Wenn sich jeder in der Schweiz etwas Kleines vornimmt, können wir gemeinsam viel CO2 reduzieren und die Gletscherschmelze verhindern.
Ninintha
Dass der Gletscher im Jahr 1850 bis hinunter nach Grindelwald reichte, fand ich sehr faszinierend. Auch lernte ich, was eine Moräne ist. Zwei Grosse Ereignisse waren 2005 ein Erdrutsch, welcher einem Wirt das Restaurant und einem Bauer die Fläche für seine Schafe nahm und 2006 ein Felsrutsch, der innerhalb weniger Sekunden die Fläche von 2000 Einfamilienhäusern in die Tiefe riss.
Am besten gefiel mir am Dienstag, dass wir lernten, wie und wo der Gletscher wächst. Auch sehr eindrücklich war der Rückzug, welchen der Gletscher in den letzen 30 Jahren vollzogen hat. Am spannendsten war für mich jedoch der Besuch im Eispalast. Die Sphinx droht hinunter zu stürzen, weil der Permafrost auf der Südseite schon fast ganz aufgetaut ist.
Beim Wettbewerb gegen die andere Klasse fand ich den Test an der Leinwand am spannendsten.
Das Essen war gut, auch wenn die Kartoffeln nicht durch waren…
Janik Laubscher